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BIT - September 2012

Microform: Hochleistungs-Scanner Xino S700

Ein neues Bedienkonzept

Im Capturing-Bereich ist Qualität ein wichtiger Aspekt. Störungen im Papierfluss beeinflussen die Produktivität erheblich. Mit der Schwestergesellschaft, dem Scanner-Hersteller Microform, hat Janich & Klass jetzt mit der Software XINOcapture ein völlig neues Bedienkonzept für den Xino-Hochleistungs- Dokumenten-Scanner von Microform entwickelt. Es ermöglicht die vollständige Bedienung und Fernsteuerung der Capture-Software direkt am Touchscreen des Scanners.
Im Capturing-Bereich sind Maßnahmen zur Kostenreduzierung mit besonderer Sorgfalt zu beurteilen. Allein schnelle Geräte werden nicht zwingend zum gewünschten Ergebnis führen – Qualität ist ein wesentlicher Aspekt. Fehler beim Scannen der Dokumente führen zu hohem Aufwand bei der Korrektur und erzeugen neben hohen Kosten auch weitere Probleme, wenn die erwarteten Dokumente verspätet oder gar nicht verarbeitet werden können. Störungen im Papierfluss sind daher zwingend zu beheben, denn sie können den Durchsatz erheblich beeinträchtigen. Die Bedienung an einem Scan- Arbeitsplatz erfordert im Normalfall immer die Bedienung zweier Geräte: Des Computers mit der Capture- Software und des Scanners. Hier setzt nun das Konzept an, das Janich & Klass mit der Software XINOcapture für den Xino-Scanner realisiert hat. Es verwendet einerseits angepasste Benutzerprofile auf der Scanner-Hardware und bietet andererseits eine erweiterte Kommu - nikation zwischen Hardware und Capture-Software. Der Xino-Scanner von Microform hat statt der bisher üblichen Tasten und einer kleinen LCD-Anzeige einen farbigen Touch- Screen, über den Bedienung und auch Konfiguration erfolgen. Zur Konfiguration gehören neben Grundeinstellungen wie etwa Papierauswurf und Feeder-Einstellungen auch individuelle Anpassungen der Benutzeroberfläche, so dass alle relevanten Funktionen schnell erreichbar sind und die Oberfläche dennoch übersichtlich bleibt. Solche Konfigurationen werden als Benutzerprofile gespeichert und können einfach per handelsüblichem USBSpeicher- Stick gesichert werden. Der Anwender kann nun über den USBStick, den er am Scanner zur Anmeldung kurz einsteckt, die passende Konfiguration auswählen und bekommt dann genau die Bedienelemente, die er braucht, auf den Touch-Bildschirm geladen. Dabei dienen einige Schaltflächen zur direkten Ansteuerung von Funktionen des Scanners und andere der Fernsteuerung der Capture-Software. Bestimmte Einstellungen, wie etwa die Größe des Stapels, können durch einfachen Druck auf die Schaltfläche ausgewählt werden.
 

Einzelne Blätter langsamer scannen

Bei der Konfiguration werden alle häufig verwendeten Elemente für den entsprechenden Bildschirm ausgewählt. Beispielsweise wird hier ein Startsymbol konfiguriert. Einfaches Berühren dieses Symbols startet den Scan-Vorgang. Auf Seiten des Computers nimmt die bereits gestartete Capture-Software den Befehl entgegen und beginnt mit dem Scannen. Eine Interaktion mit Bedienelementen des Computers entfällt. Der Vorteil beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Starten und Anhalten des Scan-Vorgangs. Besondere Aufmerksamkeit der Lösung gilt der Behandlung von Scan-Fehlern – einem Papierstau beispielsweise. Hier zeigt der Scanner deutlich an, an welcher Stelle im Gerät der Papierstau festge- stellt wurde. Auch hier sind die darzustellenden Bedienelemente individuell im Benutzerprofil hinterlegt. Typische Aktion ist zunächst das Leeren des Gerätes. Mit Berühren der Schaltfläche „Scanner leeren“ wird der Transport des Gerätes eingeschaltet, so dass alle im Gerät befindlichen Blätter ausgeworfen werden. In den meisten Fällen erübrigt sich dann das Öffnen des Gerätes, die Unterbrechung des Arbeitsflusses ist kürzer. Das Papier kann wieder angelegt und gescannt werden. Weil in solchen Fällen mitunter die Scan- Geschwindigkeit für das erneute Scannen des problematischen Schriftstückes herabgesetzt werden soll, kann hier ein einzelner Scan mit reduzierter Geschwindigkeit ausgeführt werden. Danach wird das Scannen mit der normalen Geschwindigkeit fortgesetzt. Zurzeit bietet nur der Xino-Scanner diese Möglichkeit. Die Behandlung eines solchen Fehlers kann komplett am Gerät durchgeführt werden, das Capture-Programm verlangt für die gesamte Aktion keine Benutzereingaben. Durch eine optimierte Fehlerbehandlung mit Verzicht auf das Öffnen des Gerätes und den Wechsel der Bedienelemente gestaltet sich die Arbeit flüssiger und bietet weniger Fehlermöglichkeiten. Der häufigste Fehlerfall wird allerdings der Doppelblatteinzug sein. Hier ist zu unterscheiden zwischen einem echten Doppelblatteinzug gen, so dass die Ergonomie in der Bedienung des Gesamtsystems verbessert und damit die Fehlerrate verringert wird. Der Scanner wird üblicherweise als komplettes System ausgeliefert. In der Grundausstattung ist XINOcapture bereits enthalten. Damit lassen sich schon in der Basisvariante komplexe Erfassungsabläufe gestalten. XINOcapture kann außerdem durch Freischalten von Funktionen und durch den Einsatz von Plugins erweitert werden. Mit den weiteren verfügbaren Modulen lassen sich komplexe, mehrstufige Erfassungsszenarien mit Index- und Nachbearbeitungsplätzen realisieren. „Die Bedienung eines Hochleistungsstapel- Scanners wie dem Xino vom PC aus hat den Nachteil, dass nun einmal das Beleggut als solches am Scanner verarbeitet wird“, sagt Dietmar Janich, Geschäftsführer der Janich & Klass Computertechnik GmbH. „Bei fertig konfigurierten Abläufen auf der Basis von Xino- Capture ist eine vollständige Bedienung am Scanner und damit eine Fernsteuerung der Capture Software deutlich effektiver.“ und einem Dokument, das durch aufgeklebte Belege eine Doppelblattwarnung ausgibt, obwohl das Blatt tatsächlich korrekt eingezogen wurde. Je nach Einstellung wird der Scanner das Blatt scannen, korrekt auswerfen und danach jedoch zunächst keine weiteren Blätter einziehen. Auf dem Touch-Screen wird die Fehlermeldung angezeigt. Im linken Bereich wird das betreffende, gescannte Bild in einer Miniaturansicht angezeigt. Der Bediener kann nun das Bild mit dem ausgeworfenen Blatt vergleichen. Kann hier einwandfrei erkannt werden, dass trotz der vorhandenen Meldung kein Doppelblatteinzug vorliegt, kann das Bild mit der Schaltfläche „Bild übernehmen“ einfach an die Scan-Software übergeben oder andernfalls verworfen werden. Danach wird das Scannen des Stapels fortgesetzt.
 

Software über den Scanner steuern

Noch einen Schritt weiter geht die Verwendung von so genannten Funktionen. Hierbei sendet der Scanner bei Aufruf einer solchen Funktion eine Nachricht an die XINOcapture-Software. Hierüber kann dann z. B. das Scan-Profil ausgewählt werden. Somit sind weitreichende Steuerungen allein über die Bedienelemente des Scanners möglich. Damit wird das Ziel verfolgt, die Benutzerinteraktionen soweit als möglich auf den Scanner zu verlegen, so dass die Ergonomie in der Bedienung des Gesamtsystems verbessert und damit die Fehlerrate verringert wird. Der Scanner wird üblicherweise als komplettes System ausgeliefert. In der Grundausstattung ist XINOcapture bereits enthalten. Damit lassen sich schon in der Basisvariante komplexe Erfassungsabläufe gestalten. XINOcapture kann außerdem durch Freischalten von Funktionen und durch den Einsatz von Plugins erweitert werden. Mit den weiteren verfügbaren Modulen lassen sich komplexe, mehrstufige Erfassungsszenarien mit Index- und Nachbearbeitungsplätzen realisieren. „Die Bedienung eines Hochleistungsstapel- Scanners wie dem Xino vom PC aus hat den Nachteil, dass nun einmal das Beleggut als solches am Scanner verarbeitet wird“, sagt Dietmar Janich, Geschäftsführer der Janich & Klass Computertechnik GmbH. „Bei fertig konfigurierten Abläufen auf der Basis von Xino- Capture ist eine vollständige Bedienung am Scanner und damit eine Fernsteuerung der Capture Software deutlich effektiver.“

Bereit zum scannen: Das Display zeigt, dass der Scanner startklar ist.

Papierstau: Das Display zeigt, wo das Dokument hängen geblieben ist.

Personalisierte Benutzeroberfläche mit Imprinter-Informationen

Doppelblatteinzug: Das Dokument kann direkt am Display beurteilt werden.

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